Schnappschüsse...
 

Ferientour 2018                              An einem Wochenende von Stammheim nach Weissbad (AI) und wieder zurück 


 Am 14. und 15. Juli 2018 wurde die diesjährige Ferientour durchgeführt.  Die Reise ging am Samstag nach Weissbad im Appenzeller Land (ca. 120 Km mit 1250 Höhenmeter) und am Sonntag  ging die Fahrt durchs Toggenburg zurück nach Stammheim (90 Km mit 1000 Hm). 15  Fahrer fanden sich am Starttag ein, 13 Teilnehmer kamen zurück. Heinz und Michael begleiteten uns am ersten Tag nach Walzenhausen zum Mittagessen und machten dann wieder kehrt.

 



 Manu  Gregi    Jörg     Reto  Janine  Simon Raph Lukas Sepp Fredy Dani                                                                                                  Heinz  Hans-Ueli   Heier 

Am Samstagmorgen, 14. Juli traf sich die RRC-Familie bei Hansueli Strauss zur diesjährigen Ferientour. Die jeweils tolle Organisation der Jahrestour durch Reto und Dani hat mehr als ein Dutzend Radsportler dazu motiviert, auch beim diesjährigen Radausflug dabei zu sein. So zog die rot-melierte Gruppe los in Richtung Frauenfeld, Thurtal und Seerücken. Den intensiven Gesprächen nach konnte entnommen werden, dass wir uns seit längerem nicht mehr gesehen haben und dass das Tempo gemütlich angeschlagen wurde vom Pace-Maker Dani. Die Diskussionen verstummten jedoch langsam, als der erste Berg zu erklimmen war – Walzenhausen forderte heraus zu den ersten Leistungsvergleichen. Raphi Knecht zeigte allen, wie so ein Höger zu bezwingen ist… 

Oben angekommen freuten sich alle auf eine breite Menükarte und wurden dann ein wenig enttäuscht, als diese Karte fast ausschliesslich auf Salat und Schnipo beschränkt war. Das Resti war nicht auf eine grosse Gruppe hungriger Bäuche vorbereitet. Aber – das Essen war gut, die Rennfahrer gesättigt und wieder zufrieden. Weiter ging es ins Rheintal, wo sich der Sommer von der heissen Seite zeigte und manch eine Schweissperle die Wangen herunter kullerte. Nun folgte der zweite grosse Anstieg mit auch steilen Passagen. Etliche hätten sich eine etwas kleinere Übersetzung gewünscht. Und die genossenen Pommes machten sich noch einmal bemerkbar, diesmal weniger als Genuss, sondern mehr als schwerer Magen. Auch an diesem Anstieg wurde wieder gekämpft – gegen die Kameraden oder gegen sich selbst! Und dabei hat jeder gewonnen. Entweder weil die Reihenfolge der Ankunft unerwartet aussah oder weil man den Anstieg einfach für sich zufriedenstellend gemeistert hat. Unsere weibliche Mitstreiterin Janine hätte Letzteres nicht offensichtlicher zeigen können – mit ihrem Strahlen im Gesicht bei jeder Steigung hätte man nicht glauben können, dass auch sie einen Effort leisten musste um zur Bergankunft zu gelangen. Hat sie wohl zu wenig gelitten? Nach kurzer Abfahrt erreichten wir Appenzell, wo wir unseren Durst in einer Stadtbeiz der historischen Altstadt löschten und gleichzeitig die bemalten Fachwerkbauten bewundern konnten. Die letzten Kilometer nach Weissbad kamen nach dem intensiven Aufstieg einem lockeren Ausfahren zugleich.


In einer sympathischen Herberge bezogen wir unsere Doppelzimmer und konnten uns wieder erfrischen, bevor wir uns in der nahegelegenen Pizzeria kulinarisch verwöhnen liessen. Die doch fast 120 Kilometer in den Beinen machten sich vor allem nach dem Essen bemerkbar, als der eine oder andere das Gähnen nicht mehr verkneifen konnte und viele schon bald die Horizontale suchten. Die Hartgesottenen wollten jedoch noch etwas mehr vom Appenzellerland kennenlernen und versuchten dies in der Verköstigung von eben: Appenzeller. Der Schreibende hat auf den Genuss der liquiden Alpenkräuter verzichtet und kann aus diesem Grund über die Wirkung keinerlei Auskunft geben. Ernsthafte Spuren kann es nicht hinterlassen haben, zumal alle Radler pünktlich oder gar zu früh am feinen Frühstückbuffet erschienen sind und kräftig zugegriffen haben – die Beine mussten ja wieder gestärkt werden. 

Auch der zweite Tag führte uns durch wunderbare Gegenden, die wir kaum kannten, und so hat sich der eine oder andere vorgenommen, mal wieder hier Rad zu fahren. Wunderschöne Häuser, gemähte Matten, origineller Dialekt (Beispiel von unserem Sprachspezialist Gregi: Häde äs: Gäs äs; äs: äs; Auf Hochdeutsch: Heiden 1 gegen Gais 1: 1 zu 1). Bis auf die paar garstigen Aufstiege konnte die Umgebung reichlich genossen werden. Wiederum boten sich die Steigungen an zu zeigen, wer auch am zweiten Tag noch Leistung in die Räder bringt. Die Reihenfolge der Ankünfte war nicht mehr ganz dieselbe wie am Vortag. Angekommen in Stammheim, sassen wir wie bereits Tradition im Restaurant Bahnhof zusammen, löschten den Durst und genossen Pizza. 
Danach konnten wir unsere Reisetaschen und sonstig Transportiertes von unseren Begleitengel Barbara entgegennehmen die wieder wie schon so oft die Ferientour begleiteten und im Hintergrund für uns Fahrer da waren. Dankeschön Barbara und Fredy. 
Einmal mehr haben uns Reto und Dani zwei tolle Tage auf dem Rennrad beschert, uns durch reizvolle Gegenden mit wenig Verkehr geführt und alles bestens organisiert. Im Namen der ganzen Gruppe danke ich den beiden Organisatoren für die Durchführung der Ferientour 2018! Es hat sehr Spass gemacht! Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

21. Juli 2018 / Lukas Landolt 

Details zur Streckenführung

Am Samstag ging es um 09:15 Uhr los und wir fuhren von Stammheim über Wilen, Uesslingen, Frauenfeld-Allmend, Wellhausen, Märstetten, Bussnang, Ritzis-Buhwil, Schönenberg an der Thur, Sitterdorf, Rotenmoos, Hägenschwil, Watt bei Roggwil mit Aussicht auf das uns zu Füssen liegende Schwäbische Meer hinunter auf Arbon, ohne Halt ging es weiter nach Goldach, Rorschacherberg, Buechsteig, Aufstieg nach Walzenhausen und kurz danach in Leuchen beim "Wilden Mann" zum Mittagessen. Danach ging es im Sturzflug nach Bernegg-St.Margarethen über Heerbrugg nach Balgach, Rebstein, Marbach und Altstetten, dann kam "der" Hügel mit den 17% und 5 Km Anstieg der einigen von uns die Zähne zog aber nichts desto trotz warteten oben alle auf uns Nachzügler um gemeinsam die rassige und schöne Abfahrt nach Appenzell zu geniessen. Das Säntisgebiet präsentierte sich zum greifen Nahe. Einfahrt in Appenzell mit wasserspeienden Tisch wurde uns die Kunst nahegebracht und wir genossen den Halt im Stättli mit einem kühlen Trunk bevor wir 5 Km später von Barbara in unserem Nachtquartier in Empfang genommen wurden.

Und die Heimfahrt am Sonntag

Von Weissbad/Appenzell, Gonten, Urnäsch, Bächli-Hemmberg, St. Peterszell,Brunnadern und Mogelsberg ging es weiter nach Ganterschwil, Lütisburg, Oberbazenheid nach Kirchberg, Dietschwil und Dussnang. Weiter Richtung Bichelsee über den Rüetschberg nach Iltishausen, Elgg, Oberschneit  nach Gachnang,Islikon, Ellikon/Thur Richtung Thalheim/Thur über beide Neunforn Richtung Ziel die Bahnhofpizzeria in Unterstammheim wo Reto das letzte Geld in Pizza für Alle  investierte. Danke :-)

Die Samstag-Etappe aufgezeichnet mit Runmeter       
Die Sonntag-Etappe aufgezeichnet mit Runmeter 


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Vielen Dank für ihr Interesse!

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